25. Februar 2024

DAS SPIEL

Denk mal Geld – Das Spiel zur Befreiung der Marktwirtschaft – Monopoly war gestern

In dem 2011 verfassten Theaterspiel Monopoly gehen die Akteure gegen Schluss der Frage nach, was wäre, wenn man die Regeln des Spieles nicht nur hinterfragt, sondern durch neue, menschlichere Regeln ersetzt?

Dies ist der Entwurf zu einem Brettspiel für 3 bis 6 Spieler und einen Spielleiter, für lernbegierige Menschen ab 12 Jahre.

1904 erfand Elisabeth Maggie mit dem Spiel „The Landlords“ ein Brettspiel, dass die Gefahren des privaten Grundeigentums aufzeigen sollte. Bei der heute bekannten Variante Monopoly bleibt ein Monopolist übrig, dem als Gewinner alles gehört. Es ist „das Erklärspiel“ des Kapitalismus.
Weniger bekannt ist, das sie dazu auch ein “Gegenspiel” erfand, welche eine Lösung anbot.

Quelle für die Monopolysierung der Gesellschaft ist das Privateigentum an Grund und Boden sowie an allen unvermehrbaren Gütern. Hinzu kommt, wenn auch nie genannt, unser Geld, ein an sich toter Gegenstand, welchem aber Eigenschaften des Lebens wie Wachstum und Vermehrung zugeschrieben werden. Beides Zusammen bildet die Ursache für die gesellschaftlichen Verwerfungen in Geschichte und Gegenwart.

Grenzenlosem Reichtum der einen Seite steht grenzenlose Armut der anderen, aber wesentlich größeren Seite gegenüber. Es ist eine Gesellschaft, welche sich dem „König Midas Prinzip“ unterwirft. Alles, mit dem man in Berührung kommt, muss zu Gold, sprich Geld gemacht werden. Es gibt nur eine Regel, der Name unserer gegenwärtigen Gesellschaftsordnung trägt sie im Namen: KAPITAL-ISt-MUSs.

In dem hier vorliegenden Spiel ist Grund und Boden vergesellschaftet, kann aber für die private Nutzung von der Marktgemeinschaft, welche an die Stelle des Staates getreten ist, als Erbpacht in Besitz genommen werden. Jeder kann es zu eigenem Nutzen bewirtschaften, hier mit Gebäuden bebauen.
Hinzu kommt ein Tauschmittel, welches die denkbar härteste Deckung besitzt, und zwar den am Markt beteiligten Menschen. Dieser sichert mit seiner Existens seinen Anteil an der Tauschmittelgesamtmenge.

Dadurch ist dieses Spiel weit mehr als das, was man gemeinhin als Antimonopoly bezeichnet. Es geht nicht allein um die Überwindung der Verwerfungen unserer Gesellschaft, sondern um die Vision einer menschlichen Zukunft. Eine von heutigen Zeitpunkt aus gesehen utopisch anmutende Wirtschaftssimulation trifft es wohl eher.

Erfahren wir die veränderten Auswirkungen einfach mal spielerisch und fangen an.