1. März 2024

Die “Amts”spielfelder

Währungs-, Grund- und Marktamt.

(meist globale Felder – grün) Diese Felder sind der Kern des Spieles.
Von hier aus verwaltet der Spielleiter das Geschehen. Alternativ können die einzelnen Ämter von einzelnen Spielern verwaltet werden.

Währungsamt:

Die Aufgabe dieses Amtes ist es, die Geldmenge stabil zu halten. Für jede Spielfigur werden jeweils 1000 TE aus dem Spielkarton geschöpft (entnommen)

Währungsamt/Demurage: Gelangt ein Spieler während des Spiels in einer ungeraden Runde auf diese Felder, löst er eine Demurage aus. Kommt in dieser Runde ein weiterer Spieler auf dieses Feld wird es ignoriert. Eine Demurage wird auf dem entsprechenden Rundenzählfeld vermerkt. Ist 6 Runden lang keine Demurage erspielt worden, muss eine durchgeführt werden.
Bei einer Demurage werden von jedem Spieler und jedem weiteren Konto (z.B. Marktkonto) 10% der TE eingezogen. Sind also z.B. 6 Spieler, 2 Partner und 3 Kinder im Spiel ergeben sich 11.000 TE in Summe. Das Amt zieht davon kaufmännisch gerundet 1.100 TE ein. Anschließend werden 1.100 “neue” TE gleichmäßig an die Spieler pro Spielfigur verteilt. Pro Kopf also 100 TE. Differenzen aus der kaufmännischen Rundung trägt das Marktkonto.

Scheiden dann im Laufe des Spieles Partner oder Kinder durch Ereignisskarten, oder ein Spieler nebst imaginärer Familie durch Bankrott wieder aus, muss das WA darauf achten, dass die durch die Demurage „zu viel eingenommenen“ TE (unter Beachtung von „Gefängsnissinsassen) aus dem Spiel entfernt und im Spielkarton abgelegt werden. Nach mehrfacher Demurage sind die TE der ausgeschiedenen Spieler dann völlig aus dem Spiel entfernt. Und die Geldmenge wieder auf 1000 TE pro Spielfigur gebracht.

((Krümelkacker-Modus) Dies ist dahingehend wichtig, da bei der Endabrechnung zu Spielende ein wesentlich zuviel an TE zur Geldabwertung (Inflation) oder ein zu wenig zur Sachwertabwertung (Deflation) führt. )

Grundamt:

Das Grundamt verwaltet alle Grundbesitzfelder. Es ist zuständig für die Vergabe der Grundstücke, den korrekten Einzug der Erbpacht und das Baurecht (siehe Spielregeln).

Grundamt/Erbpacht: (globale Felder – grün) Der erste Spieler einer geraden Spielrunde, welcher auf diese Felder kommt löst die Erbpachtzahlungen aller Spieler für ihre Grundstücke gegenüber dem Markt aus. Ein Erbpachteinzug wird auf dem entsprechenden Rundenzählfeld vermerkt. Ist 6 Runden lang keine Erbpacht erspielt worden, wird eine durchgeführt.
Auf dem Feld Grundamt/Erbpacht kann ein Spieler, wenn noch vorhanden, eine Grundstückskarte ziehen und das so gezogene Grundstück in Erbpacht nehmen.

Durch die Erbpacht eingezogenen TE werden zu 50 % unter den sich im Spiel befindlichen KinderSpielfiguren gleichmäßig verteilt, 50 % gehen an das Marktamt.

Grundstücke: (individuelle Felder – bunt) Derer gibt es 30 in 3 verschiedenen Kategorien, als Einzer, Zweier und Dreier Grundstücke. Diese können unterschiedlich bebaut werden.

Neben den zu Beginn verlosten Feldern kann jeder Spieler das freie Grundstück pachten, auf welches er als erster gelangt. Möchte er das GS nicht, wird es unter den Mitspielern versteigert. Dabei erhöht sich eventuell die Pacht je nach Gebot (Grundpacht+ – hier sollten Notizen zwecks späteren korrekten Pachteinzuges gemacht werden)

Für jedes zur Erbpacht erworbene Grundstück ist sofort eine Gebühr in Höhe der Grundpacht fällig. Diese entspricht dem Aufdruck auf dem Grundstücksfeld/ der Karte. Nicht benötigte oder nicht mehr gewollte unbebaute GS können jederzeit an das Grundamt kostenfrei zurückgegeben werden. Und stehen somit wieder anderen zur Verfügung.

Die Höhe der Pacht richtet sich nach:
– dem aufgedruckten Grundwert
– dem abgegebenen Gebot bei Ersteigerung
– dem Grad der umgebenden Bebauung

Marktamt:

Es stellt den Sitz des Marktamtes und seines (Spiel) Leiters da.
Das Marktamt verwaltet Gewerbefelder, die Infrastruktur (Verkehr, Energie, Wasser = Öffentlich), Banken sowie alle „öffenlichen Felder”

Marktamt/Öffentlich: (globale Felder – grün) gelangt ein Spieler auf diese Felder, werden die Kosten für Energie, Wasser, öffentlicher Verkehr etc von allen Spielern entsprechend Familiegröße (lt. Tabelle) eingezogen. Die TE gehen ans Marktamt.

Gewerbefelder – Geschäfte: (individuelle Felder – rot)) Der Einzelhandel. (Bäcker, Fleischer, usw.) – Kosten des täglichen Bedarfs + Gastronomie. Der aufgedruckte Wert erhöht sich entsprechend Familiengröße lt. Tabelle. Die Einnahmen gehen aufs Marktkonto.