2. März 2024

weitere Spielregeln

Baurecht:

Gebaut wird aufbauend in der Reihefolge:
E Haus = Einzelhaus.
D Haus = Doppelhaus
S Haus = Stadthaus
Auf 2 Stadthäusern kann eine Pension errichtet werden
1 Geschäftshaus kann neben eine Pension auf einem Stadthaus errichtet werden
Für ein Hotel sind 1 Pension und 1 Geschäftshaus nötig.

Nach Erwerb eines Grundstücks kann sofort in der nächsten Runde mit dem Bau eines Hauses begonnen werden. Pro Runde können mehrere Grundstücke bebaut werden, lediglich der Geldbeutel setzt da Grenzen. Der Spieler muss nicht auf dem Grundstück anwesend sein. Die Baukosten entstehen laut Aufdruck Grundkarte, jeweils pro Grundstück.

Es muss gleichmäßig gebaut werden. Die nächste Baustufe kann erst getätigt werden, wenn die angrenzenden Grundstücke das gleiche Ausgangsniveau haben. Bzw.die maximale Ausbaustufe erreicht haben.

Von einem “Wahl frei” Feld aus darf nicht gebaut werden.

Sind mehr als 50 % mit einer höheren Hauskategorien bebaut, erhöht sich die Pacht für alle Grundstücke im Drittel, welches jeweils zwischen den vom und zum Markt führenden Hauptstrassen liegt, entsprechend dieser Bebauung ausgehend von der Grundpacht laut Tabelle. Amts- und klassische Geschäftshäuser sind ohne Bedeutung.

Sollen Grundstücke an das Amt zurückgegeben werden, müssen diese unbebaut sein. Unbebaute Grundstücke dürfen nicht getauscht/verkauft werden.
Bebaute Grundstücke benötigen einen kostenpflichtigen Abriss (du zahlst 10% Hauswert) um an das Grundamt zurückgegeben zu werden. Nach einem Gebäudeabriss kann die Pacht wieder sinken.

Ein Verkauf/Versteigerung der Gebäude an Mitspieler mit anschließendem kostenpflichtigen Pächterwechsel ist ebenfalls möglich. Der Käufer zahlt den Kaufpreis an den Verkäufer, entrichtet einmalig die Grundpacht als Wechselgebühr und bezahlt weitere 50% des Gebäudewertes als Renovierungkosten an das Marktamt.

Was tun bei Geldmangel:

Hat ein Spieler für eine Aufgabe nicht ausreichend Geld kann er folgendes tun:

  • auf Spareinlage bei der Bank zurück greifen
  • Sachwertmarken verkaufen oder versteigern
  • Häuser verkaufen, bei Rückkauf an Bank zu 50%, Grundstück bleibt. Bank reißt ab.
  • Häuser verkaufen/versteigern an Mitspieler, Grundstück muss mit getauscht werden. Kosten trägt Mitspieler
  • Geld privat leihen,
  • Kredit bei der Bank nehmen, es entstehen evtl Kosten
Pacht und Miete

Pacht bezeichnet die Kosten, welche der Besitzer eines Grundstücks an das Grundamt zahlt. Aufgerufen wird dies durch das globale Feld Grundamt/Erbpacht bzw Erbpacht und ist dann für alle Grundstücke fällig.
Miete sind die Kosten, welche bei betreten eines Grundstücks an den Besitzer zu zahlen ist.

Was kostet es ein Feld eines Mitspielers zu betreten?

Wer das Feld eines Mitspielers betritt muss Miete an diesen zahlen.
Die Grundmiete für ein unbebautes Grundstück beträgt doppelte Grundpacht, hat ein Spieler ein höheres Pachtgebot abgegben, ist das für die Miete unrelevant. Die Miete erhöht sich jeweils um 20 % der Baukosten eines Gebäudes,
Beispiel: Grundstück A1 = Grundpacht 15 TE. = Miete 30 TE, wird ein E-Haus zu 50 TE gebaut, so ist der neue Mietwert 30 TE + 10 TE = 40 TE. Die Mietwerte sind auf den Grundbesitzkarten vermerkt.

Banken und Finanzen

Sparen:
Kommt ein Spieler auf ein Bankfeld, so kann er Geld bei der Bank parken, sparen. Es kann eine Anlagedauer in Höhe von … x … Runden vereinbart werden. Von der Bank zu zahlende Demurage hat keinen Einfluss auf die Sparsumme. Für Einzahlungen werden Gebühren fällig ( 5 TE) Durch Aktionskarten kann sich die Sparsumme ändern. Gebühren und Negativzinsen werden sofort vom Guthaben abgerechnet, PlusZinsen hinzugerechnet.
Der Spieler kann jederzeit bei Bedarf auf seine Guthaben zugreifen – ausser bei längerer Vereinbarung. Wird das Guthaben in diesem Fall dennoch dringend benötigt, fällt eine Gebühr von 10 TE pro Abhebung an.

Kredit:
Hat eine Spieler Geldmangel, so kann er einen Kredit aufnehmen. Die maximale Kredithöhe ist von den Einlagen bei der Bank abhängig. Für einen Kredit werden Gebühren fällig. (10 TE) Durch Aktionskarten können zusätzliche Gebühren und Zinsen hinzu kommen.
Tilgung bzw. Teiltilgung erfolgt zwingend nach einer Demurage in Höhe von 50% des eingenommenen Bürgergeldes.

Der Bank-Verantwortliche Spieler führt Buch!

Privatkredit:
Spieler können sich unter einander Kredit gewähren.
Tilgung bzw. Teiltilgung erfolgt je nach Vereinbarung, jedoch mindestens nach einer Demurage in Höhe von 50% des eingenommenen Bürgergeldes. Finanzaktionskarten treffen hier nicht zu.

Ausscheiden von Spielfiguren / Spielern

Dies geschieht in der Regel durch eine Ereignisskarte. Möglicherweise auch durch einen Spielerbankrott. Das WA behält die Figuren noch für 10x Demurage im Plan und entfernt jedoch bei jeder Bürgergeldzahlung deren Anteil (je 100 TE/Spielfigur) aus dem Spiel. Spätestens jetzt kann die Figur als neue Person (Spielfigur) wieder ins Spiel gebracht werden.

Endrechnung

Alle Spieler zählen ihre TE sowie ihre Sachwerte (Gebäude und Wertmarken). Schulden und Guthaben werden mit TE ausgegliche. Jeder Spieler teilt die Summe seiner TE und seiner Sachwerte durch seine Spielfiguren. Der Spieler mit dem höchsten pro Kopf Wert hat gewonnen.

Krümelkackermodus:

Das WA zählt alle sonstigen im Spiel befindlichen TE, im Idealfall ist die Summe aller TE 1000/Spielfigur.

Ist die Gesamtsumme der TE höher (z.B. um 500 TE), muss geprüft werden, wann die letzen Spielfiguren ausgeschieden sind. Beispiel: ist eine Figur vor 5 Demurage Aktionen ausgeschiedenen, so sollten bereits 500 TE gestrichen sein und noch 500 TE im Spiel sein. Somit ist alles ok. Sind jedoch mehr TE im Spiel herrscht Inflation. Das mehr wird durch die Spielfiguren geteilt und jeweils prozentual bei den TE abgezogen. Sind weniger TE im Spiel, so wird die Differenz ebenso geteilt und bei den Sachwerten abgezogen.

Befinden sich noch rechnerische Guthaben (Buchgeld) auf der Bank, ohne das auf den Marktkonten sich noch TE befinden, so sind diese Guthaben ungedeckt und es ist wie bei den zuviel TE zu verfahren.

Der Spieler, der jetzt noch den höchsten pro Kopf Wert / Spielfigur hat, ist der entgültige Sieger.