15. August 2026

Wehrlos gegen Dummheit

Wehrlos gegen Dummheit

Text frei nach Dietrich Bonhöfer

[Vers 1]

Du sagst

Du meinst es gut

Und wendest dich schnell ab

Wenn etwas nicht ins enge

Raster deiner Bilder passt

Ich zeige leere Regale dir

Und du siehst nur Wohlstand hier

Ich zeig dir Zahlen

Wunden

Namen

Du sagst nur: „Das hast du falsch erkannt“

[Chorus]

Dummheit ist ein Feind des Guten

Gefährlicher als kalte Gier

Böse trägt noch Brandgeruch

Und einen Schatten in dir und in mir

Doch hier steh ich

Wehrlos vor der Wand

Keine Zahl

Kein Wort

Kein Schrei

Kommt durch in dieses Land

[Vers 2]

Dem Bösen kann man widersprechen

Es vor Gericht

Ans Licht gezerrt

Es frisst sich selber

Wenn’s allein

In seinem eigenen Echo lärmt

Doch ich prall ab an glatten Sätzen

„Das seh’ ich aber anders…“ – und dann

Erstickt der Zweifel im Gegröle

Und jede Frage verbrennt daran

[Chorus]

Dummheit ist ein Feind des Guten

Gefährlicher als kalte Gier

Böse trägt noch Brandgeruch

Und einen Schatten in dir und in mir

Doch hier steh ich

Wehrlos vor der Wand

Keine Zahl

Kein Wort

Kein Schrei

Kommt durch in dieses Land

[Bridge]

Wie rettet man ein Herz

Das keinen Zweifel mehr erkennt

Wie bricht man durch den Panzer

Die sich „Meinung“ nennen

Ich such nach einer Sprache

Die mehr ist als nur Recht haben

Und bete

Dass ein Funke fällt

In diesen trocknen Graben (oh)

[Chorus]

Dummheit ist ein Feind des Guten

Gefährlicher als kalte Gier

Böse fällt am eigenen Stein

Doch hier fehlt selbst das Unbehagen dir

Und ich steh hier

Wehrlos an der Wand

Doch ich geb die Wahrheit nicht

Ich geb die Wahrheit nicht in deine Hände ab

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert