7. März 2026

Wir sind die I.N.W.O.

Da sitzt ein Kind am Küchentisch
Fragt: „Warum gehört wem was?“
Auf dem Regal ein altes Buch
Von einer Idee
Die du fast vergaßt
keine Zinsen
Die wie Efeu kriechen
Kein Boden
Der Menschen frisst
Teilen statt stets nur zu zuschließen
Ein Traum
Der zäh wie Weiden ist

Wir sind die I. N. W. O.
Wir drehen an den Ringen
Kreise statt Ketten um das Land
Alte Regeln leise überschwingen
Gerechtigkeit liegt in deiner Hand (oh ja)
Wir sind die I. N. W. O.
Das Wort klingt vielleicht trocken
Doch dahinter brennt ein leiser Mut
Aus Gedanken werden offene Werke
Und ein Morgen
Der allen Menschen tuet gut

Du siehst die Häuser mit leerem Licht
Während andere im Regen steh’n
Boden als Ware
Die Preise giftig
Doch keiner kann auf Wolken geh’n
Stell dir vor
Wir pachten Erde
Für alle
Die sie wirklich brauch’n
Wert kommt aus Benutzung
Nicht aus Warten
Aus Arbeit
Liebe, Zeit und Bauch

Wir sind die I. N. W. O.
Wir drehen an den Ringen
Kreise statt Ketten um das Land
Alte Regeln leise überschwingen
Gerechtigkeit liegt in deiner Hand (hey)
Wir sind die I. N. W. O.
Das klingt nach grauen Papieren
Doch dahinter wächst ein freier Plan
Dass Besitz nicht länger Mauern türmt
Sondern Wege
Auf denen jeder gehen kann.

Vielleicht ist es nur ein Funke
In einem Meer aus „War schon immer so“
Doch jeder Wandel war mal leise
War ein „Warum?“ und ein „Wieso?“
Und wenn du fragst
Wer das denn startet
Schau nicht nach oben
Schau ins Gesicht
Der Menschen
Die schon heute handeln
Damit morgen niemand fällt und bricht

Wir sind die I. N. W. O.
Wir drehen an den Ringen
Kreise statt Ketten um das Land
Alte Regeln leise überschwingen
Gerechtigkeit liegt in deiner Hand
Wir sind die I. N. W. O.
Vier Buchstaben
Doch dahinter
steht die Frage: „Wie willst du es seh’n?“
Eine natürlich’ Wirtschaftsordnung
Beginnt dort
Wohin wir sehend geh’n

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