Frieden ist, allen geht’s gut.
Zufriedene Menschen, ruhiges Blut.
Heimlich kommt einer, er nennt sich Freund.
Ist redsam, verspricht allen viel,
verleiht das, wovon er hat zuviel.
Der Zins ist nicht hoch,
man kann es sich leisten. Noch
scheint für alle der Sonne Licht.
Doch heimlich Unfriede keimt,
dem einen geht’s besser, dem anderen nicht.
Der Unfriede wächst.
Die Schere geht auf,
anders man kennt es nicht,
jeder nimmt es in Kauf.
Zum Licht sich nun Schatten gesellt,
und nichts, was das Dunkel erhellt.
Unfriede ist.
Dem im Licht geht es gut,
der im Schatten schwitzt Blut.
Die Schere, sie klafft,
der sich da Freund nennt,
hat alles zusammengerafft.
Er kann es sich leisten,
denn der Zins, der ist hoch.
Das Licht ist verschwunden,
der Schatten, er brennt.
Und was der noch fordert,
der da ein Freund sich nennt,
ein schier endloses Faß,
gebiert nur noch Neid und auch Haß.
Und plötzlich? – Plötzlich ist Krieg!
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