frei nach Erich Mühsam
Soldatenlied
Für’s Geld wir sollen auf der Walstatt stehn
bei Sturm und Höllenglut.
Für’s Geld Wir sollen in den Tod auch gehn,
nicht achtend unser Blut.
Doch wenn sich dann die Waffe kehrt
auf die, die uns den Hass gelehrt,
sie werden uns nicht feige sehn.
Ihr Unterricht war gut.
Wir töten nicht, wie man es uns befahl,
mit Blei und Dynamit,
für Vaterland und Kapital,
für Regierung und Profit.
Doch wenn erfüllt die Tage sind,
dann stehn wir auf für Weib und Kind
und kämpfen, bis durch Dunst und Qual
die lichte Sonne sieht.
Kameraden! Ruft′s von Front zu Front:
Es ruhe das Gewehr!
Wer für die Reichen bluten konnt,
kann für die Seinen mehr.
Ihr drüben! Auf zur gleichen Pflicht!
Vergesst den Freund im Feinde nicht!
In Flammen ruft der Horizont
nach Hause jedes Heer.
Steht auf, ihr Brüder! Unsre Hand,
dass ferner Friede sei!
Nie wieder reiß das Völkerband
in rohem Krieg entzwei.
Sieg allen in der Heimatschlacht!
Dann sinken Grenzen, stürzt die Macht,
und alle Welt ist Vaterland,
und alle Welt ist frei!
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