7. September 2026

Gegen die Dummheit

Gedanken zu einem Text von Ditrich Bonhöfer

Gegen die Dummheit

[Verse 1]
Siehst du das Lächeln
So glatt
So bequem
Kein Zweifel
Keine Fragen
Nur ein fertiges System

Gegen die Bosheit
Können wir schreien
Können wir stehn
Sie stolpert über ihre Schatten
Lässt ein Brennen in uns sehn

[Chorus]
Doch gegen die Dummheit
Sind wir nackt
Sind wir allein
Keine Zahl
Kein klares Bild
Dringt durch diese Wand hinein
Gegen die Dummheit
Hilft kein Ruf
Kein lauter Streit
Sie lächelt und sie schläft
Durch die lauteste Realität

[Verse 2]
Du legst die Fakten
Wie Steine auf den Tisch
Doch sie perlen ab
Wie Regen im Gesicht

Jedes Gegenargument
Verliert sich im Gelächter
Ein fertiger Satz im Kopf
Wird zum stummen Richter

[Chorus]
Denn gegen die Dummheit
Sind wir nackt
Sind wir allein
Keine Zahl
Kein klares Bild
Dringt durch diese Wand hinein
Gegen die Dumheit
Hilft kein Ruf
Kein lauter Streit
Sie lächelt und sie schläft
Durch die lauteste Realität

[Bridge]
Und ich frag mich leise
(wer weckt dich auf?)
Wer reißt dir die Wörter
Aus deinem Bauch?
Wenn jedes fremde Denken
Wie Gefahr erscheint
Wer hält dann noch die Hand
Wenn du dich selber steinst

[Chorus]
Ja
Gegen die Dummheit
Stehen wir nackt
Stehen wir allein
Unsere Worte wie Papier
Im Sturm aus altem Schein
Gegen die Dummheit
Fehlt uns Schutz
Fehlt uns Geleit
Doch wir halten uns am Zweifel
Als letzter Höflichkeit

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