26. April 2026

Himmelfahrt

[Strophe 1]
Überm Hügel, wo der Morgen
seine goldnen Schleier spannt,
steht der Heliand, still geworden,
segnet leis das weite Land.
Seine Hände, lichtdurchflutet,
zeichnen Wege in die Zeit,
und der Geist, der alles mutet,
weckt in uns die Ewigkeit.

[Refrain]
Himmelfahrt des Heliands, hoch im weiten Blau,
doch dein Geist bleibt bei uns, leise, tief und schlau.
Du bist aufgehoben, fern dem Blick, doch nah der Brust,
Himmelfahrt des Heliands – Geist der stillen Lust.

[Strophe 2]
Nicht im Sturm und nicht im Donner,
nicht im Feuer, wild und klar,
kommt der Geist des Himmelswunder,
sondern wie ein Flüstern dar.
In den Zweifeln unsrer Tage,
wenn das Herz fast untergeht,
ruft er leis in unsre Klage,
dass der Weg mit Christus steht.

[Refrain]
Himmelfahrt des Heliands, hoch im weiten Blau,
doch dein Geist bleibt bei uns, leise, tief und schlau.
Du bist aufgehoben, fern dem Blick, doch nah der Brust,
Himmelfahrt des Heliands – Geist der stillen Lust.

[Brücke]
Zwischen Erde, Staub und Fernen,
zwischen Tränen, Brot und Wein,
lehrt uns Gottes Geist zu lernen,
Mensch und Himmelskind zu sein.

[Strophe 3]
Wenn die Schatten tiefer fallen
und uns unsre Schwäche schreckt,
wird der Heliandsruf uns allen
durch den Geist ins Herz geweckt.
Nicht verlassen, nicht verloren,
nicht verstoßen in die Nacht,
denn in uns wird neu geboren
seines Reiches stille Pracht.

[Refrain]
Himmelfahrt des Heliands, hoch im weiten Blau,
doch dein Geist bleibt bei uns, leise, tief und schlau .
Du bist aufgehoben, fern dem Blick, doch nah der Brust,
Himmelfahrt des Heliands – Geist der stillen Lust.

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