25. Februar 2024

Bauernkrieg

Für den 8. Januar haben die Landwirte zu Protesten und Blokaden in ganz Deutschland gegen die Politik der Regierung aufgerufen. Viele andere Berufsgruppen haben sich angecshlossen. Manche fordern einen Generalstreik.
Gegen eine Regierung, welche sich bis auf die FDP als eine sogenannte linke Regierung sieht. Die SPD als die Partei des Kommunismuserfinders Marx und die “Grünen” als in Wahrheit trotzkistisch-kommunistische Vertreter. Also Parteien, welche ursprünglich für die Werktätigen, die sogenannte Arbeiterklasse eintreten wollten. (deshalb schweigen wohl auch die Gewerkschaften). Parteien, welche heute für Gendergaga, Pharmagewinne und Völkermord durch Waffenlieferungen steht. Also ganz weit RECHTS. Und jetzt laufen Werktätige gegen diese Regierung Sturm. Errinnert irgendwie an 1953, als in der DDR die Arbeiter gegen ihre sozialistische Einheitsparteiregierung antraten.

1953 wurde die Proteste massiv niedergeschlagen und die Rädelsführer als vom Klassenfeind rekrutiert verurteilt. Auch heute sind die Urteile schon geschrieben – alles Rechte!

Ein Schelm, welcher Ähnlichkeiten erkennt. Stellt sich die Frage – sind die “Linken” überhaupt Linke? Oder sind sie es, welche …. Nun, lassen wir das, das zu verstehen würde wohl zu viele überfordern.

Wenden wir uns lieber den Bürgern zu, welche die graue Masse ausmachen. Diesen ist alles egal. Jeder, welcher sich gegen bestehende Verhältnisse agiert ist ihnen nicht gehäuer. Sie sehen ihr eigenes Elend und weigern sich ohne hin, es ändern zu wollen. Vielmehr suchen sie Gründe, ihre Passivität zu erklären: Alle die da dauernd protestieren, streiken und was auch immer, die haben es doch gar nicht nötig. Die kriegen doch nur nicht genug. Die verdienen doch schon viel mehr als man selber. Die haben gar keinen Grund zum Protest. (Die Erkenntniss der eigenen Feigheit schmerzt.)

Dieses dürfen sich jetzt auch die Bauern anhören. Otto Besserwisser weiß es besser. Angeblich haben die Bauern soviel verdient wie noch nie. Die Bauern sind es, welche die Böden und das Grundwasser vergiften mit Gülle. Die Bauern lassen die Motoren der Traktoren laufen – stundenlang. Der Diesel ist eben zu billig. Das sagen doch schließlich sogar die Faktenchecker vom Wahrheitsministerium. Und die müssen es doch wissen. Schließlich werden die doch dafür bezahlt. (von wem eigentlich?)
Wie kann man also gerade jetzt die Prostestierenden nur unterstützen wollen. Das geht doch gar nicht.

Soll man doch die Bauern endlich wie alle mal so richtig belasten – sind doch selber Schuld. Aber wehe, wenn hinterher meine Brötchen und mein Schnitzel teurer werden. Nur weil manche eben nicht genug bekommen. Billig will ich.

Und so schließt sich der Kreis.

Nein, er schließt sich nicht. Denn ein Teufelskreis ist kein Kreis, sondern eine Spirale mit endlos Wachstum.

Und damit wären wir auch bei den Lösungsansätzen. Als HUMANwirte wissen wir um die Ursache dieses exponentiellem Wachstums. Während es ganz harmlos anfängt kommt am Ende der Hammer. So wie eine Krebszelle anfänglich gar nicht wahrgenommen wird steht am Ende der Tod. Es sei denn, man stoppt dieses Wachstum. Aber dieses stoppen ist mit neuen Gefahren verbunden. Besser daher, expontielles Wachstum von Anfang an zu verhindern.

Wenn sich die HUMANwirtschaft auch an die Seite der Bauern stellt und für deren Unterstützung auspricht und auch einen Generalstreik durchaus befürwortet – so heißt das doch nicht, das wir in der derzeitigen Situation allein eine Politik für die Bauern machen. Die Politik der HUMANwirtschaft ist vielmehr eine Politik für über 90% der Menschen. Und zwar für alle, welche Verlierer des expotiellen Wachstum sind. Und das seid ihr alle (ausser du bist Millionär)

Das Privateigentum an unvermehrbaren Gütern, wie es auch Grund und Boden sind, muss beendet werden. Alle diese Güter müssen der Gemeinschaft gehören und diese muss vom Nutzer entschädigt werden. Dazu kommt eine konstrucktiv umlaufgesicherte Währung, welche Zins und Zinseszins – und damit Wachstumszwang überflüssig macht.

Je näher wir dem orwellschen Staatssystem der EU kommen, um so schwieriger wird der Weg werden. Deshalb am 8. raus auf die Strassen zur Unterstützung der Bauern. Sonst geht es uns eines Tages in abgewandelter Form wie einem gewissen Pfarrer Niemöller:

Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Gewerkschaftler holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschaftler.
Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jude.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

– Martin Niemöller

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