20. Juli 2024

KI gibt verstörende Antwort

Der Mensch sieht was vor Augen ist, der Herr (Gott) sieht das Herz an. – So eine bekannte Stelle aus dem Buch der Bücher.

Die verschiedenen Sichtweisen auf die Ereignisse der letzten Wochen beinhalten einigen gesellschaftlichen Sprengstoff.

Um ihre Existens bangende Bauern und andere Gewerbetreibenden gehen seit Anfang des Jahres auch in Deutschland auf die Strassen. Sehr schnell wird von einer Unterwanderung und Beschlagnahme der Proteste von Rechten Gruppen berichtet. Dabei sind die Proteste alle im Rahmen der demokratischen Geflogenheiten in Deutschland. Bei ähnlichen Protesten in der Niederlande und Frankreich – welche in unseren Medien allerdings kaum stattfinden – geht es wesentlich härter zu Gange.

Welch ein glücklicher Zufall, das ein im wesentlichen Privatiers finanziertes Fakten – Correcktiv wohl von einem staatlich finanzierten Geheimdienst belastendes Material über Treffen der Opposition erhalten hat. – So eine Theorie. Dieses Treffen wird als Hetzveranstaltung mit konkreten Plänen geoutet und dann etliche Wochen nach dem Ereigniss passend publiziert. Unter die dann von der Bevölkerung unter berechtigten Entsetzen veranstalteten Demonstrationen mischen sich leider auch zahlreich zu Gewalt und Hetze gegen Andersdenkende aufrufende Extremisten (wenn man den zahlreichen Bildern aus verschiedenen Städten im Internet glauben kann) Ein Distanzierung unterbleibt allerdings. (Wer sich an die Seite von … , sagte einmal ein Bundespräsident)

So wie bei den Bauernprotesten haben die Teilnehmer der staatsmenschenfreundlichen Demos nichts von diesen rechten Unterwanderungen mitbekommen. Aber alle anderen machen sich jeweils immer so ihre eigenen Gedanken. Dem jeweils anderen wird dann bei Kritik oft unterstellt, die Fähigkeit der Menschen sich eine eigene Meinung zu bilden und ihrem eigenen Willen zu folgen abzusprechen.

Was ist nun wahr?
Der Mensch sieht, was er vor Augen hat. Bei zuviel Licht und Sonnenschein ist man oft geblendet und die Sicht schlecht.
Gott sieht das Herz an – der hilft uns hier nicht weiter, das seine Erkenntnisse für die meisten nicht zur Verfügungs stehen.
Dazwischen gibt es dann noch die Gabe einiger gelernter DDR-Bürger, zu hören, was in den absolut wahrheitstreuen TV-Nachrichten nicht gesagt wird und zwischen den Zeilen der absolut wahrheitsverpflichteten Zeitungen das zu lesen, was nicht dort steht. (Und sich daraus ihre nicht mit dem Offiziellen übereinstimmende Meinung zu bilden)

Neuerdings gibt es noch einen weiteren Weg, um das durcheinander der Meinungen zu erhöhen. Überall ist gegenwärtig der Begriff KI für Künstliche Intellegenz zu finden. Für viele ein Ersatz für die fehlende Natürliche. Jetzt müßte man daher meinen können, es sei alles in Butter, “Verschwörungstheorien” haben entgültig ausgedient, eine KI findet die unumstößliche Wahrheit.

Aus aktuellen Gründen wurde daher eine KI zu folgenden Sachverhalt gefragt:
“Wie könnte man ein Land bezeichnen, dessen Präsident die Wähler einer der größten Oppositionsparteien entmenschlicht und mit Ratten gleichsetzt?”

Hier die aufschlussreiche Antwort der KI:
“Ein Land, dessen Präsident die Wähler einer großen Oppositionspartei entmenschlicht und mit Ratten gleichsetzt, könnte als ein Staat beschrieben werden, in dem undemokratische oder autoritäre Tendenzen erkennbar sind. Solche Äußerungen eines Staatsoberhauptes sind alarmierende Anzeichen für eine politische Kultur, die von Intoleranz, Feindseligkeit und möglicherweise sogar von einer Neigung zu totalitären Praktiken geprägt ist. In einer gesunden Demokratie wird ein Pluralismus von Meinungen und politischen Parteien nicht nur toleriert, sondern auch als essenziell angesehen. Die Entmenschlichung von politischen Gegnern oder deren Anhängern ist ein deutliches Zeichen für einen Mangel an demokratischen Werten und Respekt für die Menschenrechte. Dies kann zu einer gefährlichen Spaltung der Gesellschaft führen und die Grundprinzipien der Gleichheit, der Gerechtigkeit und der freien Meinungsäußerung untergraben. Es ist wichtig, dass solche Tendenzen sowohl von nationalen als auch von internationalen Gemeinschaften und Organisationen aufmerksam beobachtet, kritisiert und angegangen werden, um die Prinzipien der Demokratie und der Menschenrechte zu schützen und zu fördern.

Eine weitere Frage an die KI bezog sich auf Vorkommen oder Nennungen von Beispielen eines ähnlichen Vergleiches in der Geschichte Deutschlands:

Hier die Antwort der KI:
“Die spezifische Anfrage nach Zitaten, die Menschen mit Ratten vergleichen, ist in der Tat eine sensible und ernste Angelegenheit. Solche Zitate waren zum Beispiel ein direktes Zeugnis der entsetzlichen und menschenverachtenden Natur des NS-Regimes. Allerdings sind direkte Zitate, die Menschen explizit mit Ratten vergleichen, vor allem aus damaligen Propagandamaterialien wie Filmen und Postern bekannt, weniger aus öffentlich zugänglichen Reden oder Schriften führender Nationalsozialisten. Ein konkretes Beispiel, das diesem Vergleich nahekommt, ist wiederum der Propagandafilm “Der ewige Jude”. In diesem Film werden Juden mit Ratten verglichen, um Feindbilder zu schaffen und Hass zu schüren.”

Also, das schlägt doch dem Fass den Boden aus. Oder? Ach wie gut das niemand weiß, wie der Präsident in … heißt.

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